Gemeinwesenarbeit des SFZ Albersbösch
Gemeinwesenarbeit des SFZ Albersbösch
- Im Mittelpunkt der Gemeinwesenarbeit (GWA) des SFZ Albersbösch stehen die Interessen, Themen und Möglichkeiten der Bewohner*innen in Albersbösch und Hildboltsweier.
- GWA arbeitet mit den Bewohner*innen, Gruppen, Vereinen und Einrichtungen gemeinsam am Erhalt und der Verbesserung der Lebensqualität im Sozialraum insgesamt.
- GWA hat die Aufgabe, Bewohner*innen bei der Bearbeitung ihrer Themen und Interessen zu unterstützen, sie miteinander zu vernetzen und bei Bedarf zu begleiten.
- Eine möglichst hohe Selbstorganisation der Bewohner*innen wird angestrebt.
- Die Bewohner*innen sind die Experten*innen ihrer eigenen Lebensbedingungen. Die GWA des SFZA stellt die sozialarbeiterische Fachkompetenz sowie Infrastruktur zur Verfügung.
- Offenburgweit orientiert sich die GWA der Stadtteil- und Familienzentren an vier zentralen Kernaufgaben: Aktivieren, Begegnen, Informieren und Vernetzen.
Bürgerschaftliches Engagement ermöglichen, Bewohnerinteressen aufnehmen und begleiten
Raumvergabe an aktive Gruppen
Interessengruppen begleiten
Rabenplatzaktionen an Freitagen, den 13.
Beteiligung bei Spielraumplanung & AG Spielraum
Bürgerbefragungen in den Stadtteilen
Vermittlung bei unterschiedlichen Interessenlagen
Vielfältige Begegnungsorte und Begegnungsanlässe schaffen
Stadtteilcafé Rabe
Stadtteilfest
Adventsfenster in Albersbösch und Hildboltsweier
Stadtteilcafé in der „Kleinen Stadt“
Kulturabend „Goldener Oktober“
Wald- und Seeputzete
Wissen für Bewohner*innen nutzbar machen
Hintergründe in der Stadtteilzeitung d´WestSeit´
Zugangswege zu aktuellen Informationen
Kontakt und Kooperation zwischen Gruppen, Vereinen und Einrichtungen
Stadtteilkonferenz
Stadtteilteam
Runder Tisch im Sozialraum
Die beiden Stadtteile im Profil
Die Stadtteile Albersbösch mit 6.500 und Hildboltsweier mit 1.900 Einwohner*innen bilden einen Sozialraum, welcher sich im Süd-Westen Offenburgs am Rande des Stadtwaldes und des Burgerwaldsees befindet.
Während Hildboltsweier bereits in den 1930er Jahren entstand, wurde der Stadtteil Albersbösch aufgrund des Wohnraumbedarfes für Flüchtlinge und Heimatvertriebene unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs errichtet. Eine Erweiterung erfuhr der Stadtteil Albersbösch dann erneut in den 1990er Jahren mit der Entstehung des Neubaugebietes im Kreuzschlag, der u.a. zugezogenen Spätaussiedler*innen ein neues Zuhause bot.1995 wurde das Stadtteil- und Familienzentrum Albersbösch (SFZA) in der Nahtstelle zwischen dem damals neu entstehenden Wohngebiet des Kreuzschlages und Albersbösch gegründet um ein Zusammenwachsen der Gemeinwesen zu fördern. Die beiden Stadtteile kennzeichnen sich heute durch eine große Vielfalt in ihrer Bevölkerungsstruktur hinsichtlich von Lebenslagen und Milieus.
Ein reges Vereinsleben, vielfältiges Engagement und eine seit langem gewachsene Kultur der Zusammenarbeit von zahlreichen Vereinen und Institutionen charakterisieren und verbinden heute die Stadtteile trotz der Trennung durch die Bahnlinie. Durch die qualitativ hochwertigen Stadtranderholungsmöglichkeiten wie auch durch den großzügigen öffentlichen Spielraum und einer breiten Angebotsstruktur für alle Altersgruppen bietet der Sozialraum insgesamt ein sehr lebenswertes und kinderfreundliches Umfeld. Die auffallende Vielfältigkeit der beiden Stadtteile bietet Chancen für ein solidarisches und integratives Gemeinwesen für alle Bevölkerungsgruppen auf Basis gewachsener und sehr lebendigen Stadtteilkulturen.


