Kindertagesstätte

  
Sie möchten Ihr Kind  in nächster Zeit in der Kita anmelden
und möchten diese zuvor besser kennenlernen?
 
Dann bietet  das Stadtteil und- Familienzentrum Oststadt Ihnen den
 
Abend der offen Tür im Stadtteil und Familienzentrum Oststadt 
am Montag 13.04.2026  von 16:30-19:00 Uhr an.
Beginn 16:00 Uhr im Stadtteil und- Familienzentrum Oststadt, Grimmelshausenstr.30 in 77654 Offenburg. 
 
An diesem Abend können Sie die das Haupthaus, die Krippe Helene Weber und die Naturgruppe besichtigen.
Wir freuen uns sehr Sie bei uns begrüßen zu dürfen.
 
Kita-Leitung Yvonne Niebling- Zimper und stellvertr. Kita-Leitung Cindy Werck
 
  
 
 
 
„Die Aufgabe der Umgebung ist es nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben sich zu offenbaren
  
Unsere Kindertagesstätte mit ihren Außenstellen, Natur- und Kulturgruppe und  Krippe Helene Weber, verfügt über insgesamt 9 Gruppen. Sie bietet Platz für maximal 149 Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren. Für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren sind es derzeit 109 Plätze und 40 Plätze sind für Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren.
Die Gruppen sind nach den unterschiedlichen Betreuungsformen eingeteilt.
 
  
Yvonne Niebling-Zimper
Bereichsleitung Kindertagesstätte
Cindy Werck
stellvertr. Bereichsleitung Kindertagesstätte
 

„Bildung ist Selbstbildung“ (infans)
 
Die Grundlage unseres pädagogischen Handelns ist der Orientierungsplan für die Kindertagesstätten in Baden-Württemberg, den wir anhand des  infans-Handlungskonzeptes (Institut für angewandte Sozialisationsforschung Berlin) umsetzen.
Das  infans-Handlungskonzept verfügt über mehrere Beobachtungsinstrumente, die es den pädagogischen Fachkräften ermöglichen, die Themen und Interessen des einzelnen Kindes besser zu erkennen und dementsprechend individuelle Angebote zur Bildung und Entwicklung des einzelnen Kindes anzubieten. Insofern erhält jedes Kind eine ganzheitliche Förderung und die Möglichkeiten, die es braucht, sein Selbstbild zu gestalten. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter: https://www.infans.de/
Für alle Kinder werden Portfolios geführt. Darin werden die individuellen Bildungsprozesse dokumentiert. Die Portfolios dienen ferner als Grundlage der Entwicklungsgespräche mit den Eltern. Wir arbeiten teiloffen mit Stammgruppen.
 
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der bilingualen Ausrichtung. Unser deutsch-französisches Profil lebt durch französische Kolleg*innen, die ihre Muttersprache und die französische Kultur in die pädagogische Arbeit einbringen. Idealerweise ist jede Gruppe mit einer französischsprachigen Fachkraft besetzt. Einzelne Ziele, die wir dabei verfolgen sind: Neugier auf eine andere Sprache wecken, eine Basis bieten, durch die Kinder Toleranz gegenüber anderen Sprachen und Kulturen entwickeln können sowie die Stärkung von Französisch als Familiensprache bei französischsprachigen-/bilingualen Familien.
 
Wir befinden uns als Einrichtung im Eurodistrict und sehen es als unsere Aufgabe, die Kinder auf den grenzüberschreitenden Austausch vorzubereiten, z.B. durch Besuche kultureller Einrichtungen in Frankreich sowie eine Kooperation mit einer école maternelle.
 
Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die alltagsintegrierte Sprachförderung aller Kinder und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Teams in den Themen der Sprachpädagogik. Wir nehmen am Bundesprogramm „Sprach-Kitas – weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ teil.
 
 
 

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Familien ist für uns eine wichtige, Voraussetzung für ein gutes Ankommen, Verweilen und Wohlfühlen der Kinder in unseren Häusern. Hierdurch wird ein gelingendes pädagogisches Handeln möglich.
 
Hierfür nutzen wir unterschiedliche Möglichkeiten:
 
 
Um einen Betreuungsplatz (für Kinder von 1 bis 6 Jahren) erhalten zu können, ist die Eintragung in die Kita Online-Vormerkung erforderlich.
Nähere Informationen hierzu finden Sie unter: https://www.offenburg.de/html/content/i_punkt_kinderbetreuung.html
 
Aufnahmegespräch
Das Aufnahmegespräch wird nach Möglichkeit in der häuslichen Umgebung des Kindes geführt. Die pädagogische Fachkraft kommt zur Familie nach Hause, um eine gute Basis für eine Beziehungsgestaltung zum Kind zu schaffen und das Kind und seine Familie im häuslichen Umfeld kennenzulernen.
 
Eingewöhnungszeit
Ein Elternteil oder eine andere Bezugsperson begleiten das Kind während der Eingewöhnungszeit und nehmen so Kontakt zu der Gruppe, den pädagogischen Fachkräften und der Einrichtung auf.
Für die Eingewöhnungszeit des Kindes nehmen wir uns mit den Eltern zusammen so viel Zeit, wie das Kind braucht. In der Regel wird das Kind nach der Aufnahme in den ersten Tagen in die Gruppe begleitet, um nach und nach die Zeiträume auszuweiten, in denen das Kind alleine bleibt.
 
Entwicklungsgespräche
Ein-bis zweimal pro Jahr nimmt sich die pädagogische Fachkraft Zeit für ein ausführliches Entwicklungsgespräch mit den Eltern.
Die pädagogischen Fachkräfte ermöglichen, unterstützen und fordern die Bildungsprozesse der Kinder heraus. Die konstruktive Zusammenarbeit mit den Eltern erhöht die Qualität der Bildungsprozesse. Dies wird gewährleistet durch mindestens ein Entwicklungsgespräch pro Kind im Jahr. Grundlage dieser Gespräche ist der dokumentierte Bildungsverlauf in den Portfolios.
Beim Kennenlernen der Einrichtung stellt die Leitung den Eltern das Konzept vor. Die pädagogische Fachkraft vertieft dies im Aufnahmegespräch.
 
Elternabende
Zu Beginn des neuen Kitajahres findet der erste Elternabend statt. Hier haben die Eltern die Möglichkeit das gesamte Fachpersonal kennenzulernen, einen Elternbeirat zu wählen sowie einen Einblick im pädagogischen Alltag zu erhalten.
Zudem werden im Jahresverlauf zu unterschiedlichen Themen Elternabende oder Elterntreffs angeboten.
 
Informationen
Die Eltern werden regelmäßig informiert durch die Kita-Info-App, strukturierte Elterngespräche, Elterntreffs und Elternabende sowie durch den Elternbeirat.
 
Hospitation in den Gruppen
Gerne können Sie unsere Einrichtung besuchen. In einem persönlichen Gespräch geben wir Ihnen nähere Auskünfte und beantworten Ihre Fragen, auch zu anderen Bereichen des Familienzentrums. Wenn Sie die Möglichkeit nutzen wollen, in unserem Alltag zu hospitieren, sprechen Sie uns an und vereinbaren einen Termin.
 
 
In allen städtischen Kindertageseinrichtungen werden Elternbeiräte, nach Maßgabe des Kindergartengesetzes, gebildet. Der gewählte Elternbeirat vertritt die Interessen der Elternschaft. Ideen und Anregungen der Eltern fließen in die Kindertagesstätte mit ein.
 
Der Elternbeirat hat die Aufgabe, die Erziehungsarbeit in der Einrichtung zu unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Einrichtung, Elternhaus und Träger zu fördern. Der Träger sowie die Leitung der Einrichtung beteiligen den Elternbeirat an Entscheidungen in wesentlichen Angelegenheiten der Erziehung, Bildung und Betreuung.
 
Der Elternbeirat trifft sich regelmäßig 3-4-mal im Jahr und bespricht aktuelle Themen, plant Veranstaltungen und Aktionen, tauscht sich mit den Eltern und den pädagogischen Fachkräften aus.
 
Der Elternbeirat unterstützt verschiedene Aktionen und Projekte wie z. B. Elterntreffs und Elternaktionen, unterschiedliche Feste im Jahreslauf, Exkursionen sowie Aktionen im Stadtteil. Ferner haben sie die Möglichkeit, an einzelne Gremien im Stadtteil teilzunehmen.
 
 
 

Das Haupthaus des Stadtteil- und Familienzentrum Oststadt, Grimmelshausenstr. 30,
verfügt über insgesamt 4 Stammgruppen für Kinder von 3 bis 6 Jahren sowie 2 Stammgruppen für Kinder von 1 bis 3 Jahren. Insgesamt stehen maximal 109 Plätze zur Verfügung.
 
 
Öffnungszeiten:  
       
Haupthaus:      
U 3 GT 45 07:30 -16:30 Uhr
  VÖ7 07:30 -14:30 Uhr
       
Ü3  GT 45 07:30 -16:30 Uhr (derzeit bis 31.12.24 auf -14:30 VÖ 35)
  VÖ 6 08:00 -14:00 Uhr
  VÖ 7 07:30 -14:30 Uhr
 
 
Alle pädagogisch genutzten Räume sind nach Bildungsschwerpunkten, die aus dem Bildungsplan für Kitas in Baden-Württemberg resultieren, gestaltet. Den Kindern steht somit ein weitaus größeres „Spielfeld“ zur Verfügung, als wenn jeder Raum jeden Bereich abdecken würde. Die Fachkräfte sind Spezialist*innen für ihre Schwerpunkte.
Je nach Alter oder Entwicklungs- und Orientierungsstand des Kindes kann es seinen Erfahrungshorizont so schrittweise erweitern und selbstbestimmt sein Spiel, seine Spielpartner*innen und den Spielort wählen.
 
Die Räume der drei- bis sechsjährigen Kinder im Haupthaus sind:
Raum I (orangene Gruppe):
Bildungsbereich „Kreativität“
Kreativ sein heißt: sich auf den Weg machen, experimentieren mit Farben, Formen und Materialien oder Werkzeugen, Ergebnisse erproben, verwerfen, wieder neu beginnen, sich selbst durch ein Medium darstellen. Dies sind die Erfahrungen, die die Kinder hier machen können. Alles, was zum Werken, Malen, Tonen, Kleistern, Kneten und Experimentieren mit kreativen Materialien gebraucht wird, finden die Kinder hier.
 
Raum II (gelbe Gruppe)
Bildungsbereiche „Bewegung“ und „Musik“
Der Bewegungsraum ist ausgelegt für die Bewegungsbedürfnisse der Kinder: Klettern, Kriechen, Balancieren, Springen, Hüpfen. Wechselnde Bewegungsbaustellen mit Aufforderungscharakter laden die Kinder täglich aufs Neue ein, Körpererfahrungen zu machen.
Wir gehen davon aus, dass Musik – wie auch Sprache – überall stattfindet. Doch hier im Musikzimmer konzentrieren sich die Möglichkeiten. Eine Auswahl von ständig wechselnden CDs oder Musik auf Stick ermöglichen den Kindern das Hören verschiedener Musikstile. Außerdem kann hier sofort selbst ausprobiert werden. Frei zugängliche Instrumente laden zum Experimentieren und Musizieren ein.
 
Raum III (grüne Gruppe):
Bildungsbereiche „Naturwissenschaften“, „Bauen und Technik“ und „Mathematik“
Hier finden Kinder eine große Variation an Impulsen der Mint-Fächer.
Die Bauecke bietet mit vielfältigem Material unzählige Möglichkeiten kreativ mit Statik umzugehen. Im Laborraum können die Kinder z.T. alleine experimentieren. Manch ein effektvollerer Versuch wird aus Sicherheitsgründen nur geführt angeboten. Mathematik geht spielerisch in den Alltag ein und wer Erfahrungen im Schrauben und Hämmern sucht, kann sich hier ebenfalls betätigen.
 
Raum IV (rote Gruppe):
Bildungsbereiche „Sprache und Schrift“, „Literacy“ und „Rollenspiel“
Bereits im Flur vor der Gruppe wird sichtbar, was hier gelebt wird. Ein zweistöckiger Spielbereich im Flur lädt mit immer wieder neuer thematischer „Möblierung“ zu neuen Rollenspielen ein. In einem weiteren Raum können sich noch mehr Kinder im freien Rollenspiel ausprobieren. Kasperltheater, Biegepüppchen und Handpuppen – alles fordert die Kinder auf sich auszudrücken. Sprache ist überall, in allen Prozessen des täglichen Lebens, doch hier gibt es darüber hinaus noch viel mehr Anregung. Brettspiele, Bücher, Bilder und vieles sind so ausgewählt, dass sie zum Sprechen anregen. Eine Schreibstube und etliche Angebote fürs Training der Feinmotorik bieten den Kindern eine gute Vorbereitung aufs Lesen und Schreiben.
 
Bildungsbereiche der Ein- und Zweijährigen
Die ein- und zweijährigen Kinder sind in einem eigenen Bereich (Krippe) untergebracht. So können wir behutsam auf ihren Entwicklungsstand und auf ihre Bedürfnisse eingehen. Die Arbeit mit den Kleinkindern ist geprägt durch eine individuelle Förderung in der Gemeinschaft.
Eine altersentsprechende  Ausstattung fordert jedes Krippenkind zum Experimentieren heraus. Voraussetzung dafür ist die aufmerksame Beobachtung, das Setzen von Impulsen und das pädagogische Wissen der Fachkräfte.
In zwei Gruppen mit Nebenräumen finden sich folgende Bildungsbereiche:
 
Raum I (lila Gruppe) mit Nebenraum:
Bildungsbereich „Kreativität“, „Rollenspiel“, „Sprache“ und „Literacy“
Kreativ sein heißt: sich auf den Weg machen, experimentieren mit Farben, Formen und Materialien oder Werkzeugen, Ergebnisse erproben, verwerfen, wieder neu beginnen, sich selbst durch ein Medium darstellen. Dies sind die Erfahrungen, die die Kinder hier machen können. Alles, was zum Werken, Malen, Tonen, Kleistern, Kneten und Experimentieren mit kreativen Materialien gebraucht wird, finden die Kinder hier.
Ein Rollenspielbereich lädt mit immer wieder neuer thematischer „Möblierung“ zu neuen Rollenspielen ein. Sprache ist überall, in allen Prozessen des täglichen Lebens, doch hier gibt es darüber hinaus noch mehr Anregung wie Bücher, Bilder und vieles sind so ausgewählt, dass sie zum Sprechen anregen.
 
Raum II (rosa Gruppe):
Bildungsbereiche „Bewegung“ und „Musik“, „Bauen und Konstruktion“
Der Bewegungsraum ist ausgelegt für die Bewegungsbedürfnisse der Kinder: Klettern, Treppensteigen, verschiedene Ebenen, Kriechen, Balancieren, Springen, Hüpfen. Wechselnde Bewegungsbaustellen mit Aufforderungscharakter laden die Kinder täglich aufs Neue ein, Körpererfahrungen zu machen.
Musik – wie auch Sprache – findet überall statt. Hier im Musikbereich konzentrieren sich die Möglichkeiten. Eine Auswahl von wechselnden CDs oder Musik auf Stick ermöglichen den Kindern das Hören verschiedener Musikstile. Außerdem kann hier selbst ausprobiert werden. Instrumente laden zum Experimentieren und Musizieren ein.
Der Baubereich mit vielfältigem, wechselndem Material bietet unzählige Möglichkeiten kreativ mit Statik umzugehen.
 
Darüber hinaus findet Bildung auch noch in anderen Räumen statt: in der Küche mit Essbereich, Ruhezimmer mit Kinderbetten, einem Sanitär- und Wickelbereich. Diese Orte können die Kinder in Begleitung oder bei speziellen Angeboten nutzen.
    
 
 
Außenanlage
Auf unserem großzügigen Außengelände befinden sich eine Wasser-Matschanlage, ein Hügel- und Kletterbereich, ein großer Sandspielbereich sowie unterschiedliche Spielgeräte. Der vielfältige Baum- und Pflanzenwuchs ermöglicht den Kindern natürliche Schattenflächen.
Auch die Spielflächen im Quartier werden regelmäßig genutzt.
Durch unseren Naturtag, der einmal pro Woche stattfindet, lernen die Kinder die nähere Umgebung kennen. Dazu gehören die Äcker und Wiesenflächen, Waldstücke sowie umliegende Spielplätze.
 
7.30-8.15 Uhr
Frühdienst
8.15-10.00 Uhr
Ankunft der Kinder
Freispiel und Frühstückszeit
10:00-10:30 Uhr
Morgenkreis in den Stammgruppen
10:30-11:15 Uhr
Angebotszeit
11.00-13.30 Uhr
Mittagessen in mehreren Gruppen, anschl. Mittagsschlaf für die Schlafkinder
13.30-17:00 Uhr
Freispiel
14.45-15.30 Uhr
Vesperzeit
17.00-17.30 Uhr
Spätdienst
 
 
 
 

Unter dem Motto „Natur und Kultur im Einklang“ gibt es im SFZO seit 2019 eine Naturgruppe für 20 Kinder im Alter von 2,9 bis 6 Jahren. Die Gruppe ist auf einem Gartengrundstück am Stadtrand, Ortenberger Str. 51a, beheimatet. Die Lage (Nähe Seidenfaden) erlaubt Erkundungen in alle Richtungen. Institutionen wie Stadtbibliothek, Musikschule und Kunstschule wird zu Fuß erreicht. Für Exkursionen in die Stadt, zum Museum im Ritterhaus oder in den Wald nehmen wir den Linienbus. Kleine Wanderungen führen uns raus in die Reben oder zum Gifizsee. Mit diesen Möglichkeiten bieten wir ein sich ergänzendes Angebot von Natur und Kultur.
Vor Ort bietet neben dem Gartengrundstück ein Häuschen Unterschlupf.
 
 
Die Betreuungsform ist die verlängerte Öffnungszeit:
Mo.-Fr. 7:30 Uhr bis 14:30 Uhr
In dieser Gruppe wird kein Mittagessen serviert. Die Kinder bringen ihr Essen von Zuhause mit.
 
Die Bildungsräume der Naturgruppe sind besonders vielfältig. Neben einem kleinen Häuschen mit überdachtem Bereich für kreative Angebote und einem großen Garten, der zum Bepflanzen einlädt, verfügt diese Gruppe über einen Schattenplatz, der sich für Gesprächskreise anbietet, einen Sandkasten, eine Matschgrube sowie Weidentippis zum Verweilen und für Rollenspiele. Darüber hinaus werden der nahegelegene städtische Raum sowie Wiesen, Wälder und Rebenlandschaften genutzt.
Das Spielen und Forschen stellt für Kinder die wichtigste Tätigkeit dar, mit der sie sich und die Welt begreifen. Die freie Forscher- und Kreativphase nimmt einen besonders hohen Stellenwert ein, da die Kinder ohne Vorgaben ihren Bedürfnissen nachgehen, Ideen gemeinsam oder alleine umsetzen können, unterschiedliche (Natur-)Phänomene selbst erforschen und hinterfragen sowie kreativ sein können. Sie wählen den Ort, den Spielpartner und das Material selbst.
Eine weitere wichtige Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte ist die gezielte Beobachtung der Kinder, um den Entwicklungsstand, besondere Befindlichkeiten der Kinder sowie deren Themen und Interessen zu erkennen und angemessen damit umzugehen.
 
Durch regelmäßige Beobachtungen und deren Auswertung entstehen gezielte einzelne Angebote oder ganze Projekte, welche die aktuellen Themen der Kinder aufgreifen, sie herausfordern und stärken.
Die große Bedeutung von Naturkontakt und Naturerfahrung für die körperliche, seelische und geistige Entwicklung von Kindern wird in zahlreichen Studien belegt. Erfahrungen im Kindergartenalter sind dabei von besonderer Relevanz. Im Gegensatz zur häuslichen Umgebung bildet die Natur einen unstrukturierten Raum, in dem Kinder in Bewegung sein können und ihre eigenen Kräfte stärken. Sie machen elementare Naturerfahrungen und erleben den Rhythmus der Jahreszeiten bewusst. Das kreative und phantasievolle Spielen und Lernen wird durch unzählige Dinge der Natur angeregt und entwickelt.
In kulturellen und kreativen Angeboten erfahren Kinder „ihren Körper als Darstellungs- und Ausdrucksmittel für Kommunikation, Kunst, Musik und Tanz sowie darstellendes Spiel“. Dabei werden ihre Sinne entwickelt, geschult und geschärft. Kinder nehmen „Bilder und Klänge aus Alltag, Musik, Kunst und Medien, sowie Eindrücke aus der Natur bewusst wahr und setzen sich damit auseinander.“ Sie entwickeln vielfältige Möglichkeiten, Eindrücke und Vorstellungen ästhetisch-künstlerisch zum Ausdruck zu bringen“ (OP B-W., S. 112f/123).
Hierbei sind Kooperationen mit kulturellen Institutionen in der Nähe angedacht (Kunstschule, Musikschule, Galerien, Stadtbibliothek, Ritterhausmuseum, Experten einladen).
 
Ersatzprogramm für schlechte Wetterlagen: Bei schlechten Wetterlagen wird das feste Häuschen genutzt. Es können bewusst kulturelle Einrichtungen besucht werden, wie Museen, Stadtbibliothek und Galerien. Ferner besteht die Möglichkeit auch die Kita und Räume im Haupthaus des Stadtteil- und Familienzentrums zu nutzen.
 
 
7.30-8.15 Uhr
Frühdienst
bis 8:45 Uhr
Bringzeit
8.15-12:45 Uhr
Freispiel Exkursion und Frühstückszeit
ca. 12:45
2. Vesper/Mittagessen auf dem Grundstück oder unterwegs
13:30 Uhr
Abschlusskreis auf dem Gartengrundstück
13:45-14:30 Uhr
Abholzeit
 
 
 
 

Seit den 01.10.2020 gehört eine weitere Krippe mit zwei Gruppen zum Stadtteil- und Familienzentrum. Die Krippe Helene-Weber, Helene-Weber-Str. 6, mit 20 Plätzen für Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren befindet sich in einem Wohnhaus im Neubaugebiet „Seidenfaden“.
 
Öffnungszeiten:    
       
Krippe Helene-Weber    
  VÖ 6 08:00 -14:00 Uhr
  VÖ 7 07:30 -14:30 Uhr
       
 
 
Alle pädagogisch genutzten Räume sind nach bestimmten Bildungsschwerpunkten gestaltet. Hier wird teiloffen gearbeitet. Den Kindern steht somit ein weitaus größeres „Spielfeld“ zur Verfügung. Je nach Alter, bzw. Entwicklungs- und Orientierungsstand des Kindes kann es seinen Erfahrungshorizont so schrittweise erweitern und selbstbestimmt sein Spiel, seine Spielpartner*innen und den Spielort wählen.
 
Raum I (blaue Gruppe) :
Bildungsbereich „Soziale Bezüge“, „Sprache Literacy“ und „Bewegung“
Hier finden Kinder vielfältige Möglichkeiten der Selbstbildung in den obengenannten Bildungsbereichen, wie z.B. Bücher/Literatur, Tischspiele, Material zum Rollenspiel, Puppenstube und Bällebad.
Der Bewegungsbereich ist ausgelegt für die Bewegungsbedürfnisse der Kinder: Klettern, Kriechen, Balancieren, Springen, Hüpfen. Verschiedene Materialien laden zum Ausprobieren ein.
Raum II (weiße Gruppe) :
Bildungsbereich „Kreativität“, „Mechanik und Konstruktion“ und „Wissenschaft“
Kreativ sein heißt: sich auf den Weg machen, experimentieren mit Farben, Formen, Materialien, Werkzeugen, Ergebnisse erproben, verwerfen, wieder neu beginnen, sich selbst durch ein Medium darstellen. Dies sind die verbindenden Erfahrungen aller drei Bereiche. Alles, was zum Werken, Malen, Tonen, Kleistern, Kneten, Experimentieren und Bauen gebraucht wird, findet das Kind hier.
Die Bildungsbereiche sind dabei nicht streng voneinander getrennt, sondern gehen ineinander über, ergänzen und mischen sich.
Die Bildungsbereiche „Sprache“, „Musik“ und „Wissenschaft“ sind beweglich eingerichtet und können in vielen Räumen verwirklicht werden. Dazu lassen sich Angebote zu Themen, wie z.B. Körper und Sinne, Sprache und Literacy, nach den Interessen und Themen der Kinder immer wieder neugestalten. Musik und Sprache findet überall im Alltag statt. Insofern werden Instrumente und Abspielgeräte in mobilen Kisten zum Einsatz kommen und können je nach Bedarf transportiert werden.
In jedem Raum stehen Bücher frei zugänglich für die Kinder bereit.
 
Darüber hinaus findet Bildung auch noch in anderen Räumen statt: in der Küche mit Essbereich, zwei Ruhezimmer mit Kinderbetten, einem Sanitär- und Wickelbereich. Diese Orte können die Kinder in Begleitung oder bei speziellen Angeboten nutzen. Ein langer Korridor bietet sich als Bewegungsbereich für Fahrzeuge und Fliesenrutscher an. Somit bereichert und erweitert er den Bewegungsraum und den Rollenspielbereich.
Das Außengelände mit kleiner überdachter Terrasse bietet unterschiedliche Lern- und Bildungserfahrungen: Die Kinder können die Nestschaukel, Klettern und Rutschen bespielen. Matscherfahrungen im Sandkasten und unterschiedliche Sinneserfahrungen durch unterschiedliche Bodenbelege runden das Angebot ganzheitlich ab.
 
 
 
07:30 – 08:15
Frühdienst
08:00 – 11:30
Ankunft der Kinder
freies Nutzen der Bildungsräume
Angebote in den Bildungsbereichen
Ausflüge
09:00 –09:15 ca.
Morgenkreis, Treffen in den Stammgruppen
08:00 – 10:00
begleitetes Frühstück
11:30 – 12:30
Mittagessen in zwei Gruppen
12:30 – 14:00
Ruhe- und Schlafzeit
14:00-14:30
Abholzeit der Kinder in der „Verlängerten Öffnungszeit“
 
 
 
 

„Die Sprache ist der Schlüssel zur Welt“ (Wilhelm von Humboldt)
 
 
Seit April 2017 nehmen wir am Landesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ des Bundesfamilienministeriums teil. Eine zusätzliche Fachkraft mit Expertise im Bereich sprachliche Bildung unterstützt die Arbeit der pädagogischen Fachkräfte. Das Programm läuft voraussichtlich bis zum 31.12.2025. 
Zu den Aufgaben der zusätzlichen Fachkraft gehört:
  •       die Begleitung, Unterstützung und Fortbildung der Teams im Themenschwerpunkt Sprachentwicklung und Sprachförderung
  •       die Aktivierung und Initiierung der Elternarbeit der Kita unter diesem Themenfokus
  •       Inklusion erleben und in der Einrichtung leben
  •       die Umsetzung der städtischen Konzeption zur Sprachförderung in den kommunalen Einrichtungen der Stadt Offenburg
Eine zusätzliche Fachberatung unterstützt kontinuierlich und prozessbegleitend die Qualitätsentwicklung in der „Sprach-Kita“.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.fruehe-chancen.de


 

 

Als Kindertagesstätte in einem Stadtteil- und Familienzentrum leben wir verschiedene Kooperationen und bespielen auch Räume im Quartier (Spielplätze, Kunstschule, Stadtbibliothek, Museum im Ritterhaus, uvm.)
In einzelnen Bildungsbereichen unterstützen uns jeweils einen 1/2 Tag in der Woche unsere Seniorenpat*innen.
 
 

 
Sie möchten Ihr Kind  in nächster Zeit in der Kita anmelden
und möchten diese zuvor besser kennenlernen?
 
Dann bietet  das Stadtteil und- Familienzentrum Oststadt Ihnen den
 
Abend der offen Tür im Stadtteil und Familienzentrum Oststadt 
am Montag 20.10.2025  von 16:00-18:30 Uhr an.
Beginn 16:00 Uhr im Stadtteil und- Familienzentrum Oststadt, Grimmelshausenstr.30 in 77654 Offenburg. 
 
An diesem Abend können Sie die das Haupthaus, die Krippe Helene Weber und die Naturgruppe besichtigen.
Wir freuen uns sehr Sie bei uns begrüßen zu dürfen.
 
Kita-Leitung Yvonne Niebling- Zimper und stellvertr. Kita-Leitung Cindy Werck